Es ist soweit, der Bericht der Berichte...
Was geschah in Peru und vorallem warum geschah es? Ich weiss es auch nicht, auf jeden Fall war ich vor ca 1,5 Wochen fuer 10 Tage in Peru um Jan (Studienkollege aus Maastricht) zu besuchen und die schnoede Welt in diesem Land zu besichtigen.
Auf dem Plan standen viele Dinge, deshalb hier leider nur ein grober Ueberblick. Den ersten Tag hab ich als Zwischenstopp erstmal in Lima verbracht, Iglesia San Francisco, Plaza de Armas und unter anderem auch Miraflores. Die Stadt selber liegt direkt am Meer, ich konnte leider nicht verhindern dass ich im Eiscafé mit Strandsicht bei einem muy leckeren Eisbecher haengenblieb. Je ne regrette rien. Sonst war der Tag nicht so aufregend weil er von jeweils zwei sehr fruehen Fluegen am Morgen und am naechsten Tag gepraegt wurde. Allerdings hab ich abends im Hostal noch einen Argentinier kennengelernt (ja Herrgott, wenn ich den Namen noch wuesste wuerde ich ihn hiereinschreiben). Was die Argentinier als Spanisch bezeichnen ist allerdings kaum zu vergleichen mit dem was in Ecuador gesprochen wird...
So nun zu wichtigeren Sachen: Erster Tag in Cusco, Jan getroffen, Plaza de Armas, Portmonnaie weg, Kreditkarte weg, Bankkarte weg, Spass weg... Die kranken Schweine. Aber durch tapfere Mithilfe von Jan und meinen Eltern bin ich wieder einigermassen auf dem Weg der Tugend, muss allerdings sagen dass das schon was nervig war. Nach ein bisschen Besichtigungstour in Cusco (schoene schoene (sagte ich bereits schoene) Altstadt) gings in der Nacht fuer ca 6h nach Puno, direkt am Lago Titicaca. Hier sind wir dann 2 Tage geblieben und haben unter anderem islas flotandas besichtigt (Inseln quasi aus Stroh die sich bewegen) und sind mit ner Truppe aus verschiedenen Nationen dann auf anderen Inseln noch was rumgewandert und haben schliesslich bei Einheimischen gehaust. Sind sogar bekocht worden ;-) Und um Flos unverschaemten Kommentaren vorzubeugen, JA, ich denke immer nur ans Essen. Ach ja und in der Nacht wurde dann kurzerhand die Dorfdisko eroeffnet (Bar/Dorfdisko/Halle direkt unter unserem Zimmer) und wir durften traditionelle Taenze lernen in Poncho und Peru-Kaeppchen. Der Mix aus Japanern, Spaniern, einer Suedafrikanerin und den alten Peru-Ladies hat das ganze denk ich schon lustig aussehen lassen.
Ich merke der Text wird sehr lang, also hier zum wichtigsten: Camino de Inka. 4 Tage waren wir in einer Gruppe von 9 (nur Amis aber sehr nett und reiselustig) unterwegs in der Natur. Irgendwelche Fragen? Dusche? Nein. Toilette zum sitzen? Nein. Gepaeck selber tragen? Ich ja (13kg). Tee morgens ans Zelt gebracht? Oh Gott ja. Trotzdem verdammt anstrengend? Die Wunden klaffen immer noch...
Alles in allem war der Trip atemberaubend, es ging bis hoch auf 4200m, mitten in der Natur und teilweise im Dschungel kann man Ruinen entdecken und am 3.Tag sind wir denk ich als einzige Gruppe einen Extraweg mitten durch den dicksten Dschungel gelaufen und haben eine erst vor 3 Jahren entdeckte Ruine gesehen. SIe wurde grade noch gereinigt und war deshalb sehr authentisch. Zu Macchu Picchu will ich hier nicht viel sagen, es ist einfach super schoen, Fotos kommen sobald ich sie habe. So ich muss Schluss machen, alle weiteren Details dann persoenlich.
Gruss Basti
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3 Kommentare:
islas flotandas - benannt nach ihrem sagenhaften erfinder !!!
Warum kann ich eigentlich keine ernsten kommentare schreiben?? no se hombre no se!!!
ich bin dankbar fuer jeden kommentar, gut mal abgesehen von dem quatsch den du immer schreibst...
ich bin dankbar fuer jeden kommentar, gut mal abgesehen von dem quatsch den du immer schreibst...
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