Sonntag, 25. Mai 2008

Los Galápagos

Hallo liebe Liebenden,
ich verbringe gerade meinen vorletzten Tag in Quito mit Bewerbungen und dies wirklich weniger spannend ist denke ich gern nochmal an die vergangen 8 Tage auf den Galápagosinseln zurueck.
Wir sind zuerst auf die Isla San Cristobal geflogen, und haben die naechsten Tage damit verbracht ausserdem Isla Isabela, Isla Floreana, Isla Santa Cruz und einige kleinere Inseln mit dem Boot anzusteuern. Anders als bei vielen anderen Reisen haben wir allerdings auf dn Inseln selber geschlafen und nicht im Boot, was einem den Vorteil gibt die Inseln besser kennenzulernen und ausserdem unangenehmen Seekrankheits-Monstern aus dem WEg zu gehen.
Ich werde hier keinen strukturierten Tagesbericht ablegen, weil ich 1.mich nicht mehr an alles im Detail erinnere, 2. es viel zu viel zu berichten gibt und 3. weil 1. und 2. zutreffen.
Auf den Galápagos Inseln kann man nicht nur ne Menge Tiere in Ihrem ueblichen Territorium und bei ihrem normalen Tagesablaeufen beobachten, sondern auch verschiedenste Arten von Vegetationen antreffen.
Klingt saulangweilig, ich weiss. Ist es aber nicht. Spaetestens wenns auf zum Schnorcheln mit Seeloewen, Pinguinen und Haien geht ist jeder total begeistert. Und zurecht, denn besonders die Seeloewen sind superneugirig und schwimmen mit einem um die Wette. Weil die bloeden Viecher aber sauviel schneller sind verhoehnen sie einen ab und zu und drehen Kreise um einen herum, vollfuehren einen Spagat und lassen die Puppen tanzen nur um dann doch mit gehoerigem Abstand vorher ins Ziel zu trudeln. Da hilft auch mein alter Spitzname "Basti-die-Killerflosse" kaum. Verdammt.
Ausserdem stehen viele Wanderungen auf dem Plan, wo man unter anderem Riesenschildkroeten und Iguanas antrifft. Ich hab wie immer versucht mit den Einheimischen ins Gespraech zu kommen und hab ein Small-Talk uebers Wetter mit ner Schildkroete angefangen, ich warte immer noch auf ne Antwort. Die Leben zwar bis zu 170 Jahren aber was die in ihrem ganzen Leben erfahren hab ich schon am ersten Tag im Kindergarten durchgemacht, und am zweiten dann nochmal. Und von Vietnam will ich garnicht reden.
Hm ein weiterer Trip ging zum Mond, klingt komisch ist aber so. Manche nennen es auch Vulkanlandschaft wo man auf Lava laufen kann, aber das sind unglaeubige. Hin- und Rueckreise wurden per Pferd bestritten und nach meiner letzten Eskapade war ich froh das Luciero einfach nur fressen wollte und zudem vorne wegschgeschritten ist. Ein wahre Seelenverwandschaft.
Es gaeb noch viel mehr zu berichten, aber fuer euch ist jetzt sowieso mal Zeit zu schlafen.
Der naechste Bericht kommt dann aus Chile...
Gruss Basti

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