hey,
also irgendwie hinke ich hinterher mit diesem bloeden Schreiben, hier also nochmal ne Zusammenfassung.
Vornweg noch moecht ich erwaehnen dass ich durchaus beglueckt bin dass wir es ins Finale geschafft haben.
So,
In La Serena kann man, besonders wenn das ganze Land streikt und alle Nationalparks einem die Tuer vor der Nase zuhauen nicht viel mehr machen als Sterne gucken. Das war aber viel besser als erwartet. Lektion nr.1: Wir hassen den Mond, denn das bloede Ding ist viel zu grell. Lektion nr.2: die wohl bloedsten fragen kommen stets von irischen Maedels (vllt ein bisschen ueber den Kamm keschert aber verdient haben sies): "Ach der Mond ist garnicht genauso gross wie die Erde?" "Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Meteroit und einem Satelit?" Muss man schon geniessen solche Doofheit.
So kommen wir zum Highlight, San Pedro de Atacama. Da ists grad grauselig kalt, liegt naemlich mitten in der Wueste. Von dort hab ich dann auch einen Viertagestrip ueber die bolivianische Grenze zur Salar de Uyuni gemacht und zurueck. Ein total toller Trip, ist die groesste Salzwueste der Welt und bietet einiges an abenteuerlichem Programm und schoener Landschaft. Die Kaelte und die Hoehe machen einem aber doch zu schaffen, so dass man sich wunescht man duerfte wie die andere Gruppe um 5h morgens aus den betten geschmissen werden, passiert wohl auch nicht so oft im Leben. Eigentlich wollt ich ja auch noch in Bolivien bleiben, da sind aber auch nur Streiks momentan. Ausserdem hat so ne bloede Tuse in meinem Gemeinschaftsdorm meinen Kameraakku "ausversehen" eingesteckt, so dass ich mir den in San Pedro wieder abholen musste.
Bei Rueckkehr haben wir uns damit beschaeftigt den Pass nach Argentinien zu ueberqueren und auch wenns doof klingt, aber einige Tage sind wir in der Wueste festgesessen wegen Schnee. Man fuehlt sich verarscht.
Zu Salta ist zu sagen dass die Natur drum sehr schoen ist und die Stadt wirklich huebsch. Generell muss man sagen dass Chile und Argentinien viel europaeischer sind, Orte wo man auch gut und gerne fuer ne Zeit Leben koennte.
Danach gings endlich nach Iguazú, ganz im Osten Argentiniens und die groesste Wasserfalllandschaft dies so gibt. Da koennen die Niagara-Faelle einpacken. Leider kann ich die Fotos grad nicht hochladen, aber die folgen hoffentlich bald.
Tja und seit gestern bin ich in der Studentenstadt Córodoba und durfte ganz alleine das Deutschlandspiel mitzittern. Waren am Ende aber staendig Stoerungen in der Verbindung, so dass ich einige Tore nicht live sehen konnte. Aber Lahms schon, hach wie schoen.
Bis die Tage Basti
Mittwoch, 25. Juni 2008
Montag, 2. Juni 2008
Valparaíso
Valparaíso babe.
Paradies im Namen, konnt ich also kaum verpassen. Nur 2h entfernt von Santiago liegt diese am Berg und Meer gelegene Stadt, die durch ihren Baustil am Hang ein bisschen an Santorini in Griechenland erinnert. Ich sage ein bisschen, weil im Gegensatz zu Santorini hier alles bunt ist und es ausserdem keine unverschaemt guten Gyros Pita mit Fritten und Tomaten gibt. Was die Stadt ausmacht sind die Verschachtelungen der Haeuser und der Charme des Chaotischen. Ausserdem gibt es viele kleine, sehr individuell gestaltete Cafés, die einen einladen ein paar ruhi
ge Stunden mit sich selbst und einer guten Tasse Capuccino zu verbringen. Bla bla, so wuerde ich schreiben wenn ich im Reisebuero arbeiten wuerde. Schluss damit. Aber wirklich interessant sind auch die ganzen Graffitis die in dieser Stadt verstreut sind, ich kann die hier nur als Kunst auffassen. Ausser Bilder zu knipsen und rumzutorkeln war mein Tag uebrigens eher ruhig, aber dagegen hat man auch ueberhaupt nichts.
Gruss Bastimodo der kleine Frosch
p.s. Ich merke gerade dass im vorrangehenden Artikel nach dem Fernando Blutsbruderteil was erhebliches fehlt. Ich wollte natuerlich sagen dass ich bei ihm untergekommen bin. Kann nur am fehlenden Alkohol liegen, ich haette es wissen muessen.
Santiago de Chile
Drei Neuigkeiten vorweg:
1. Mein lieber Vater U.B.Reidenbach soll mir bitte mal ne Mail schicken, weil ich seine Adresse verloren hab und ihm sonst selber nicht mehr schreiben kann.
2. Ich habe einen glorreichen Rueckflug - am 18. Juli gegen 18h ca betrete ich deutschen, genauer frankfurter Boden. Partyalarmstufe Rot wird folglich im Krisengebiet ausgerufen.
3. Ich befinde mich jetzt in Chile. Hab vor Chile, Argentinien und zum Teil auch Bolivien auszukundschaften. Meine Reise wird groesstenteils alleine vonstatten gehen. Bisher ist das Experiment aber sehr positiv ausgefallen, hab schon jede Menge Drogenbarone und Messerstecher kennenlernen duerfen.
So also zu meinen ersten Tagen. Mein Blutsbruder Fernando, den ich ueber Karneval kennenlernen durfte und in Max Reich zum PES eingeladen hatte. 2h morgens kam ich auch schon an, zur Freude des Chauffeurs (besagter Fernando). Die naechsten Tage haben wir damit verbracht Santiago zu erkunden, eine Disco zu besuchen und leider Felipe nicht zu sehen weil er krank war (ein anderer chilenischer Freund den ich aus Thailand kenne). Insider wissen dass somit auch die Violine stumm geblieben ist. Santiago muss ich sagen fasziniert und langweilt zugleich. Es ist ueberraschend europaeisch und gut entwickelt, was an der zunehmend starken Wirtschaft liegt, da man aber nach Suedamerika hauptsaechlich kommt um sich im Chaos zu baden, ist es vllt nicht was man erwartet haette. Dank meines einheimischen Fuehrers war es allerdings trotzdem eine sehr interessante Zeit.
Insgesamt war ich zwei Tage dort und hab mich nun auf zum naheliegenden Valparaiso gemacht. Fuer mehr Infos zum Thema bitte den naechsten Post konsultieren (kann man sich wie Seite umblaettern vorstellen).
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