Mittwoch, 25. Juni 2008

Alles: La Serena, Salar de Uyuni, Salta, Iguazú, Còrdoba...

hey,
also irgendwie hinke ich hinterher mit diesem bloeden Schreiben, hier also nochmal ne Zusammenfassung.
Vornweg noch moecht ich erwaehnen dass ich durchaus beglueckt bin dass wir es ins Finale geschafft haben.
So,
In La Serena kann man, besonders wenn das ganze Land streikt und alle Nationalparks einem die Tuer vor der Nase zuhauen nicht viel mehr machen als Sterne gucken. Das war aber viel besser als erwartet. Lektion nr.1: Wir hassen den Mond, denn das bloede Ding ist viel zu grell. Lektion nr.2: die wohl bloedsten fragen kommen stets von irischen Maedels (vllt ein bisschen ueber den Kamm keschert aber verdient haben sies): "Ach der Mond ist garnicht genauso gross wie die Erde?" "Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Meteroit und einem Satelit?" Muss man schon geniessen solche Doofheit.
So kommen wir zum Highlight, San Pedro de Atacama. Da ists grad grauselig kalt, liegt naemlich mitten in der Wueste. Von dort hab ich dann auch einen Viertagestrip ueber die bolivianische Grenze zur Salar de Uyuni gemacht und zurueck. Ein total toller Trip, ist die groesste Salzwueste der Welt und bietet einiges an abenteuerlichem Programm und schoener Landschaft. Die Kaelte und die Hoehe machen einem aber doch zu schaffen, so dass man sich wunescht man duerfte wie die andere Gruppe um 5h morgens aus den betten geschmissen werden, passiert wohl auch nicht so oft im Leben. Eigentlich wollt ich ja auch noch in Bolivien bleiben, da sind aber auch nur Streiks momentan. Ausserdem hat so ne bloede Tuse in meinem Gemeinschaftsdorm meinen Kameraakku "ausversehen" eingesteckt, so dass ich mir den in San Pedro wieder abholen musste.
Bei Rueckkehr haben wir uns damit beschaeftigt den Pass nach Argentinien zu ueberqueren und auch wenns doof klingt, aber einige Tage sind wir in der Wueste festgesessen wegen Schnee. Man fuehlt sich verarscht.
Zu Salta ist zu sagen dass die Natur drum sehr schoen ist und die Stadt wirklich huebsch. Generell muss man sagen dass Chile und Argentinien viel europaeischer sind, Orte wo man auch gut und gerne fuer ne Zeit Leben koennte.
Danach gings endlich nach Iguazú, ganz im Osten Argentiniens und die groesste Wasserfalllandschaft dies so gibt. Da koennen die Niagara-Faelle einpacken. Leider kann ich die Fotos grad nicht hochladen, aber die folgen hoffentlich bald.
Tja und seit gestern bin ich in der Studentenstadt Córodoba und durfte ganz alleine das Deutschlandspiel mitzittern. Waren am Ende aber staendig Stoerungen in der Verbindung, so dass ich einige Tore nicht live sehen konnte. Aber Lahms schon, hach wie schoen.
Bis die Tage Basti

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