Donnerstag, 31. Januar 2008

Montag, 28. Januar 2008

Eine Woche in Quito

hallo,
mann ist das ne arbeit mit diesem blog, ich hoffe irgendwer liest das hier und zwar nicht nur der ominoese herr S. Panner. wie ihr sehen koennt gibts endlich fotos aus mindo.
die letzte woche war nicht so spannend, obwohl schlecht war sie auch nicht, hm doch eigentlich wars spannend. waren mittwoch kurz was feiern, aber da ich donnerstag morgen spanischtest hatte hab ich mich so gegen 2 ins bett begeben. schliesslich muss ich hier jeden morgen um 6.30 aufstehen, ich fand das ein annehmbares minimum. donnerstag hab ich mich direkt nach der uni auf zum casa blanca gemacht (ja richtig, das Weisse Haus), in Quito ist das das Stadion des beliebtesten Vereins "La Liga". Der zweite grosse Verein heisst uebrigens "Barcelona", ich sag euch ich war am Anfang echt verwirrt. Hab mir ein Spiel von La Liga gegen einen kolumbianischen Verein angeschaut, nett wars, nur schiessen koennen die Voegel nicht, aber man muss ja nicht alles koennen.
Am Wochenende bin ich dann auch mal hier in Quito geblieben und war auf einer Hausparty, einem Grillfest, und schliesslich auf dem Teléferiqo. Das ist eine Gondel hoch zum Vulkan Pichincha, von 2800m gehts hoch auf 4100m. Atmen kann man da vergessen, dafuer hat man aber endlich mal Ruhe vom Chaos in Quito. Der Pichincha und mein Zimmer sind wohl die einzigen Orte wo manm hier Ruhe geniessen kann. Aber fuer "Ruhe geniessen" (wird ueberschaetzt) bin ich ja auch nicht in Suedamerika.
Muss langsam mal Karneval planen, es geht wahrscheinlich an den Strand. Ausserdem steht eine Unmenge von Hausaufgaben an, also schluss mit lustig.
Schoenen Gruss, Basti



ich hasse das Pferd immer noch



Zwei laessige Typen aus Mindo mitsamt deutschen "Gringos"





I like it






la vida nocturna en Mindo (Nachtleben in Mindo)



Tubing

Montag, 21. Januar 2008

Mindo, que lindo

hallo,
fuer alle die es interessiert mein bericht ueber meinen zweiten wochenendtrip. diesmal hab ich mich nur mit jason aufgemacht nach mindo, ca 2h westlich von quito. das wir allein unterwegs waren war aber kein problem da wir schon im bus ne 7-er gruppe maedels aus daenemark, schweden und deutschland kennengelernt haben und auch nachher im hostel noch bekanntschaften gemacht haben. auf reisen ist sowas immer so schoen einfach. mindo selber ist eher sehr klein, liegt dafuer aber mitten in der natur. kann ich fuer einen wochenendtrip waermstens empfehlen. ok vllt nicht von deutschland aus, hmm... freitag nach der ankunft haben wir uns im hostel casa de cecilia eingenistet. ein holzhaus mitten im dschungel, ich fand das sehr passend. danach sind jason und ich noch mit zwei deutschen maedels aus dem hostel was essen gegangen und sind auch noch in eine bar (wir waren die einzigen gaeste). nach einiger zeit kam der barkeeper zu uns und hat uns erklaert wie kaputt doch der kapitalismus ist (passend dazu lief manu chao und ein poster von hugo chavez hing an der wand). naja, amuesand. am naechsten tag die grosse action. erst zum tubing am see (eine art rafting auf grossen Reifen) und spaeter durch den dschungel/wald wandern. das war fast wie in chiang mai flo... im herzen des waldes angekommen (ca 3h) konnten wir dann 4 verschiedene wasserfaelle bewundern und sind in diesen auch schwimmen gegangen. hab mich wie in der cliff-webung gefuehlt, mal abgesehen davon, dass ich nirgendswo runtergesprungen bin. abends dann gings zum abendessen und ein bisschen salsa tanzen in der lokalen disko. naja ich sag mal so: auch anfaenger wurden auf der tanzflaeche akzeptiert, welch ein glueck. sonntags sind wir schliesslich nach leckerem fruehstueck auf Pferden reiten gegangen. eigentlich eine sehr ruhige und entspannende sache, nur dass sich mein pferd auf einmal entschloss mal ordentlich gas zu geben. ziehen an den zuegeln half leider nicht (wohl auch eher amateurhaft) und unser fuehrer war weit abgeschlagen. und dieses bloede pferd wurde immer schneller. klein basti hat sich schliesslich entschieden in voller fahrt abzuspringen bevor dieses "ding" noch schneller wird. ging auch gut, obwohl sich meine gastmutter ueber die sehr dreckige waesche sehr freuen wird.
alles in allem ein superwochenende. jetzt ist allerdings wieder montag und das ist eher unsuper. ich freu mich auch von euch mal zu hoeren, und das ist nur eine freundliche floskel fuer einen ernst gemeinten befehlt, glaubt mir. fotos folgen die woche...
gruss basti

Montag, 14. Januar 2008

Mein Zuhause



Fotos Otavalo

Drei Gaenge fuer $1,50 und Basti mittendrin

Lago de San Pablo


Schulbus

Wasserfall

Otavalo

Menschen, und zwar viele
Lebensmittelmarkt
Melonen


Restaurant "Mi Otavalito" mit Livemusik


Jen, Taylor, Coleen, Jason, Catrina...

Sonntag, 13. Januar 2008

Reise nach Otavalo

Liebes Tagebuch,
mein erster Tripp ist hinter mich gebracht und es war wirklich ein sehr guter erster eindruck. Otavalo ist ca 2-3 stunden von Quito entfernt und ist eher ein kleiner Staedtchen (30.000 Einwohner). Otavalo ist beruehmt fuer seinen riesig grossen Markt wo man ca allen selbstgemachten Krimskrams kaufen kann. Hab mir ein Ecuadortrikot ersteigert (8$) und bin leider bei der Haengematte gescheitert auf einen guten Preis runterzuhandeln.
Freitag am ersten Abend waren wir in einem ganz schoenen Restaurant mit Live-Musil (vllt etwas touristisch). Irgendwie scheint die Musik besser zu sein wenn die Musikanten wie wild rumhuepfen, aber ganz verstehen warum tu ich nicht.
Ich war uebrigens mit fuenf anderen Amerikanern unterwegs, einem anderen Jungen und folglich vier Maedels. Und wir haben sogar die ganze Zeit spanisch gesprochen. Nicht gut, aber wir habens probiert.
Ansonsten waren wir gestern noch an einem See und haben eine kleine Bootstour gemacht. Da der Taxifahrer nicht unbedingt warten wollte haben wir ihn einfach miteingeladen, bei einem Dollar kann man das schon mal machen.
Danach sind wir noch zu Wasserfaellen gefahren und sind da ein bisschen rumgekrackselt, recht anstrengend bei der Hoehe muss ich sagen. Aber gelohnt hat es sich.
So, Fotos lad ich die Tage in der Uni hoch, muss jetzt leider mal was lesen, auf spanisch dauert das was laenger.
Schoenen Gruss, Basti

Mittwoch, 9. Januar 2008


Plaza de la Independencia



aussicht von unserem dach auf den vulkan pichincha






mein zimmer



Montag, 7. Januar 2008

mein erster tag in der uni

buenas dias a todos,
erst einmal moecht ich mich fuer die fehlenden bilder entschuldigen, die werden bei zeiten folgen, aber hier im internetcafe ist mir das einfach zu nervig, bricht staendig ab usw. aber ich kann das ja die tage an der uni nachholen.
und schon kann es losgehen. also samstag bin ich noch einmal losgezogen ins centro historico, das sehenswerteste viertel in quito. was soll ich sagen, wirklich wunderschoen. viele alte gebaeude im kolonialstil, sonne en masse und ueberall fremde, interessante menschen. wie das halt so ist in fremden laendern. war unter anderem in centro cultural metropolitano (oder so aehnlich), wo man eine fotoausstellung von der ecuadorianischen fotolandschaft bewundern kann. sorry flo, aber es ist noch ein bisschen arbeit bis zur spitze...
sonntag hab ich mich dann mit drei anderen ausstauschstudenten getroffen, bzw unsere gastmuetter die gern sonntag kaffee-klatschrunden geben haben uns "verkuppelt". sehr nett war das.
finalmente war heute dann mein erster unitag. die uni selber ist unbeschreiblich schoen, da kann maastricht aber einpacken, campusgelaende einschliesslich kleinem see und tennisplatz und kleinem garten, was man halt so hat in ner anstaendigen uni.
ich will nicht sagen dass man sich fehl am platz fuehlt, aber von ca 200-300 austauschstudenten bin ich der einzige der nicht aus den usa kommt. tja damit symbolisiere ich europa, hat ja auch was fuer sich...
das wars fuers erste,
schoene gruesse an deutschland und maastricht
basti

Samstag, 5. Januar 2008


so meine lieben,

ich bin jetzt den dritten tag in quito und hab mir langsam ein erstes bild gemacht. also wo fang ich an... meine gastfamilie ist sehr nett und gibt sich auch alle muehe mir zu helfen und schoen langsam mit mir spanisch zu reden. der aelteste gastbruder ist arzt oder glaub ich und ist kaum zuhaus. esteban (20), der zweite gastbruder, ist meist auch nicht da weil er in der uni ist oder sonstwo unterwegs. meine gastschwester camilla (17) ist dagegen hauefiger zuhaus weil sie grad ferien hat. mit ihr war ich auch schon einmal im "Centro historico", bloed war nur dass sie keine ahnung hatte von den Gebaeuden etc. Aber es war trotzdem ganz nett. Ansonsten geh ich das ganze eher ruhig an, man muss sich hier auch erst einmal zurechtfinden. War gestern noch auf einem Markt (mercado artesanal), wo viel handgemachtes verkauft wurde.
Mein Zimmer ist recht klein, genau wie das ganze Haus und sie haben nicht mal einen Whirlpool, was eine Schande.
Ich freu mich schon sehr wenn die Uni am Montag endlich anfaengt, dann hat man hoffentlich ein paar mehr Kontakte hier in der Stadt.
Ich hoffe die ersten Fotos gefallen euch. Leider trau ich mich nicht immer meine Kamera rauszunehmen, da muss ich mir noch ne Methode ausdenken.
In diesem Sinne, schoene Gruesse aus dem sonnigen Quito...
Bastian